Parteien in Kiel ringen weiter um Jamaika

Kiel. Bei einem Krisentreffen von CDU, Grünen und FDP in Kiel deutete sich eine Fortsetzung der Koalitionsverhandlungen an. »Die Kuh ist noch nicht vom Eis, aber sie lebt«, sagte Umweltminister Robert Habeck (Grüne) am Freitag am Rande eines Spitzentreffens. Daran nahmen zunächst nur jeweils zwei Vertreter pro Partei teil. Später kamen noch die beiden FDP-Wirtschaftsexperten Bernd Buchholz und Christopher Vogt dazu. Die Verhandlungen waren im Streit um Wirtschafts- und Verkehrsfragen ins Stocken geraten und unterbrochen worden. »Über alle Wünsche, die Koalitionspartner haben, muss geredet werden können«, sagte CDU-Landeschef Daniel Günther. »Jamaika ist eine Riesenchance für Schleswig-Holstein.« Die FDP zeigte sich dagegen einsilbig. »Alles weitere wird sich finden«, sagte Fraktionschef Wolfgang Kubicki. Dagegen bekannte sich Grünen-Verhandlungsführerin Monika Heinold zum Ziel Jamaika, auch wenn dies für ihre Partei ein schwerer Weg sei. »Wir wollen das Land nicht in Neuwahlen stürzen.« dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung