Brennstoffklumpen in Fukushima entdeckt

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Tokio. In der Ruine des japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat ein Unterwasserroboter lavaähnliche Brocken entdeckt, bei denen es sich offenbar um geschmolzenen radioaktiven Brennstoff handelt. Wie die Betreiberfirma Tepco nach Beendigung der dreitägigen Robotermission am Samstag mitteilte, wurden erstmals große Teile der erstarrten Klumpen gefunden. Sie befinden sich demnach am Boden eines Sicherheitsbehälters unter dem Reaktor Nummer drei des Atomkraftwerks. Es sei »sehr wahrscheinlich« die erste Sichtung geschmolzenen Brennstoffs seit der Atomkatastrophe im Jahr 2011, sagte ein Tepco-Sprecher. Die Lokalisierung der Brennstoffreste ist ein wichtiger Teil beim Stilllegungsprozess des Kraftwerks, der Jahrzehnte dauern dürfte. AFP/nd

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