Bayern-SPD: Ministerium benutzt falsche Zahlen
München. Bayerns Kultusministerium provoziert laut SPD mit falschen Schülerprognosen eine weitere Verschlechterung der Lehrer- und Unterrichtsversorgung an den Schulen im Freistaat. »Anders als das Kultusministerium sagt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung in der jüngsten Studie einen Schüler-Boom voraus«, sagte am Mittwoch der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll, in München. 2025 sollen dieser Schätzung nach vier Prozent mehr Kinder und Jugendliche die Schulbank drücken als heute, im Jahr 2030 sogar acht Prozent mehr. Bereits jetzt seien Unterrichtsausfälle in allen Schulformen auf einem hohen Niveau, so Güll. Trauriger Spitzenreiter beim nicht planmäßig erteilten Unterricht waren dem SPD-Politiker zufolge die Realschulen (8,7 bis 15 Prozent) und Gymnasien (6,3 bis 11,1 Prozent). dpa/nd
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