Netanjahu wegen Medienkontakte in Kritik
Tel Aviv. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor den Wahlen 2013 zeitweise fast täglich mit dem damaligen Chefredakteur der Gratiszeitung »Israel Hajom« telefoniert haben. Die Gespräche fanden oft direkt vor Redaktionsschluss statt, wie das israelische Fernsehen am Sonntagabend berichtete. Die vor zehn Jahren von US-Milliardär Sheldon Adelson gegründete Gratiszeitung »Israel Hajom« gilt als Sprachrohr Netanjahus. Israels höchstes Gericht hatte Netanjahu dazu verpflichtet, Angaben über die Telefonate zu machen. Seit Monaten laufen Ermittlungen gegen Netanjahu wegen des mutmaßlichen Versuchs, Einfluss auf die Medienberichterstattung zu nehmen. dpa/nd
Wir haben einen Preis. Aber keinen Gewinn.
Die »nd.Genossenschaft« gehört den Menschen, die sie ermöglichen: unseren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die mit ihrem Beitrag linken Journalismus für alle sichern: ohne Gewinnmaximierung, Medienkonzern oder Tech-Milliardär.
Dank Ihrer Unterstützung können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen sichtbar machen, die sonst untergehen
→ Stimmen Gehör verschaffen, die oft überhört werden
→ Desinformation Fakten entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und vertiefen
Jetzt »Freiwillig zahlen« und die Finanzierung unserer solidarischen Zeitung unterstützen. Damit nd.bleibt.