Japan: Opfergabe Abes an Kriegsschrein

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Tokio. Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe hat dem umstrittenen Kriegsschrein Yasukuni in Tokio erneut eine Opfergabe zukommen lassen. Von einem Pilgergang anlässlich des viertägigen Frühjahrsfestes dürfte er jedoch absehen, meldeten Medien am Dienstag. In dem Shinto-Schrein nahe des Kaiserpalastes wird der Seelen von in Kriegen für das Kaiserreich Gestorbenen gedacht - darunter die von 14 hingerichteten Kriegsverbrechern. Opfergaben und Pilgerbesuche von Politikern lösen immer wieder Spannungen mit den Nachbarn China und Südkorea aus, die Opfer der Aggressionen Japans im Zweiten Weltkrieg waren. dpa/nd

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