Waschbär steht unter Beobachtung

Sachsen-Anhalt will Geld vom Bund im Kampf gegen eingewanderte Arten

  • Lesedauer: 1 Min.

Magdeburg. Der Bund muss sich aus Sicht Sachsen-Anhalts finanziell an der Bekämpfung von eingeschleppten Tieren und Pflanzen beteiligen. Einen Antrag mit dieser Forderung bringt das Land zusammen mit Hessen bei der Umweltministerkonferenz ein, die am Mittwoch in Potsdam begann. Dabei geht es um den Kampf gegen sogenannte invasive Arten, die ursprünglich nicht in Europa heimisch waren und sich ausbreiten, teilte das Umweltministerium mit.

Beispiele sind Waschbär, Marderhund oder Riesenbärenklau. Die Europäische Union listet 49 Arten auf, von denen laut Ministerium 17 in Sachsen-Anhalt vorkommen. Künftig sollen sie genau beobachtet und gezielt bekämpft werden. Dadurch kämen hohe Kosten auf die Länder zu. Der Bund solle sich beteiligen. dpa/nd

#ndbleibt – Aktiv werden und Aktionspaket bestellen
Egal ob Kneipen, Cafés, Festivals oder andere Versammlungsorte – wir wollen sichtbarer werden und alle erreichen, denen unabhängiger Journalismus mit Haltung wichtig ist. Wir haben ein Aktionspaket mit Stickern, Flyern, Plakaten und Buttons zusammengestellt, mit dem du losziehen kannst um selbst für deine Zeitung aktiv zu werden und sie zu unterstützen.
Zum Aktionspaket

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal