Supermond

Berlin. Die Athener hatten Glück: Ein roter Supermond ging hinter dem Parthenon auf der Akropolis auf und keine Wolke trübte den Blick auf das Naturphänomen, bei dem der Vollmond besonders groß und hell zu sehen ist, weil der Mond der Erde besonders nah ist. Anders in Deutschland, wo es ganz auf die Gegend ankam, in der die Mondgucker in den Nachthimmel schauten. »Am besten war die Sicht von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Sachsen-Anhalt und ins östliche Niedersachsen«, erklärt Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach.

Wolkenlücken machten auch im Rhein-Main-Gebiet in den frühen Morgenstunden einen Blick auf den Vollmond möglich. In Teilen Nordrhein-Westfalens, Hessens und in Rheinland-Pfalz sei das Mond-Ereignis auch zu sehen gewesen. Pech hatten dagegen die Menschen in Bayern und Baden-Württemberg: Dichte Wolken verstellten ihnen die Sicht.

Der Mond hat am letzten Januartag und in der Nacht zum 1. Februar gleich mit drei besonderen Ereignissen aufgewartet. Zum zweiten Mal in einem Monat zeigte er sich voll am Himmel. Dabei war er der Erde besonders nah und wirkte dadurch heller und größer als sonst. Dazu kam noch eine totale Mondfinsternis - die war allerdings in Deutschland nicht zu sehen. Astronomen zufolge fielen diese drei Ereignisse zuletzt vor rund 35 Jahren auf einen Tag: am 30. Dezember 1982. Das nächste Mal werde es am 31. Januar 2037 soweit sein. Agenturen/nd Foto: dpa/AP/Petros Giannakouris

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