Berichtigung

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Am 4. Mai 1938 verstarb der Friedensnobelpreisträger, Pazifist und Herausgeber der »Weltbühne«, Carl von Ossietzky, in Berlin an den Folgen der Tuberkulose und der ihm im KZ zugefügten Folter. Allerdings befand er sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in KZ-Haft, wie es in unserer Ankündigung auf Seite 1 der Ausgabe vom 4. Mai 2018 irrtümlich hieß. Ossietzky wurde bereits 1936, kurz vor den Olympischen Spielen, schwerkrank aus dem KZ Esterwegen entlassen und in ein Staatskrankenhaus verlegt. Wenige Monate später entließ man ihn offiziell aus der Haft. Ossietzky kam in ein ziviles Krankenhaus, unter ständiger Bewachung der Gestapo. Ob Ossietzky in der KZ-Haft absichtlich mit Tb-Bazillen infiziert wurde, konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden. nd

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