Grundsteinlegung für Besucherzentrum in Isenschnibbe

  • Lesedauer: 1 Min.

Gardelegen. An der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe bei Gardelegen (Sachsen-Anhalt) hat der Bau eines neuen Besucher- und Dokumentationszentrums begonnen. Das Projekt sei für die Erinnerungskultur im Land besonders wichtig, sagte Landeskulturminister Rainer Robra (CDU) bei der Grundsteinlegung am Montag. Die Gedenkstätte erinnert an ein Massaker der Nationalsozialisten. Mehr als 1000 KZ-Häftlinge wurden in der Nähe des Gutes Isenschnibbe in eine Scheune gesperrt, die am Abend des 13. April 1945 angezündet wurde. Zudem wurden Häftlinge erschossen. Nach Angaben der Gedenkstätte soll in dem neuen Besucherzentrum eine Dauerausstellung zum Thema Todesmärsche entstehen. Exemplarisch sollen Opfer, Täter und amerikanische Befreier in ihrer jeweiligen Rolle gezeigt werden. Mit nahendem Kriegsende hatten die Nationalsozialisten 1945 viele Konzentrationslager aufgelöst und die Häftlinge auf Todesmärsche geschickt. dpa/nd

Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.

Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln

Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.