Gier, Angst, Liebe

  • Lesedauer: 1 Min.

Ab diesen Freitag (22. Juni) präsentiert die Berlinische Galerie die erste umfassende Einzelausstellung der rumänischen Fotografin Loredena Nemes. Die Ausstellung »Gier Angst Liebe« umfasst rund 120 fotografische und poetische Werke - im Zentrum stehen Menschenportraits, die Poesie und der Surrealismus des Alltags. Die 1972 geborene Nemes fokussiert sich schon lange auf soziale und heute hochpolitisch relevante Themen wie Identität und Persönlichkeit. Mit den Stilmitteln der Farb- und Schwarz-Weiß-Fotografie, der Schärfe, Unschärfe und Abstraktion reflektieren ihre Bilder zum Teil auch Unsicherheiten, Unwissen und Ängste der Betrachter*innen. Gezeigt werden sechs Fotozyklen aus Nemes’ letzten zehn Schaffensjahren, drei davon wurden gerade erst abgeschlossen und sind damit zum ersten Mal in der Berlinischen Galerie zu erleben.

In Nemes’ Werk fließen Erfahrungen aus drei verschiedenen Kulturkreisen ein: Rumänien, ihr Geburtsland, Iran, ein Zwischenaufenthalt in ihrer Kindheit, und die Bundesrepublik. Im Bild zu sehen: 1 aus der Serie: Der Auftritt, 2014. nd Foto: Loredana Nemes

Bis 15. Oktober, Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, Kreuzberg. www.berlinischegalerie.de

- Anzeige -

Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen.

Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär.

Dank der Unterstützung unserer Community können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben
→ Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden
→ Desinformation mit Fakten begegnen
→ linke Perspektiven stärken und vertiefen

Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.