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Gewalt gegen Medien in Afghanistan nimmt zu

Kabul. In Afghanistan sind in den ersten sechs Monaten des Jahres elf Journalisten getötet worden. Es sei die bisher »blutigste Periode« in der Berichterstattung über den afghanischen Krieg gewesen, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Kabuler Medienrechtsorganisation AJCS (Afghan Journalists Safety Commitee). Neun Kollegen hätten ihr Leben in einem Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Kabul verloren. Einer sei im südafghanischen Kandahar und einer im ostafghanischen Khost erschossen worden. Insgesamt hat die Organisation 89 Fälle von Gewalt gegen Journalisten sowie Einschüchterungsversuche registriert - ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. dpa/nd

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