Neuer Direktor für Gedenkstätte

  • Lesedauer: 1 Min.

Der Historiker Helge Heidemeyer wird neuer Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Heidemeyer sei einstimmig gewählt worden, er werde das Amt im Herbst antreten und damit den Interims-Direktor der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Jörg Arndt, ablösen. Das teilte der Stiftungsrat am Montag mit. Eine Neubesetzung der Stelle war notwendig geworden, nachdem der vorhergehende Direktor Hubertus Knabe im Herbst 2018 wegen Sexismusvorwürfen gegen seinen Stellvertreter entlassen worden war. Der 1963 in Remscheid geborene Heidemeyer ist bislang beim Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen, Roland Jahn, beschäftigt. Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Berlins Kultursenator Klaus Lederer (LINKE), erklärte, mit Heidemeyer gewinne die Stiftung eine sowohl in der Gedenkstättenarbeit als auch in der wissenschaftlichen Aufarbeitung des SED-Regimes erfahrene Persönlichkeit. epd/nd

Abonniere das »nd«
Linkssein ist kompliziert.
Wir behalten den Überblick!

Mit unserem Digital-Aktionsabo kannst Du alle Ausgaben von »nd« digital (nd.App oder nd.Epaper) für wenig Geld zu Hause oder unterwegs lesen.
Jetzt abonnieren!

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal