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Kein Bock auf Opposition

Daniel Lücking über frische Ideen, jüngste und nötige CDU-Abgänge

  • Von Daniel Lücking
  • Lesedauer: 1 Min.
Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin. Die beiden Minister machen jetzt den Weg frei für jüngere Politiker*innen.
Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin. Die beiden Minister machen jetzt den Weg frei für jüngere Politiker*innen.

Während Angela Merkel in der Welt herumfährt und Abschiedsbesuche macht, fällt zu Hause ihre Partei auseinander. Die jüngsten Abgänge kommen aus prominenten Positionen. Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier geben ihre Bundestagsmandate zurück und sich selbst jovial, um »wegen morgen« Platz für jüngere CDUler*innen zu machen, die nun nachrücken. Mit welcher Vision diese beiden Politiker*innen zur Bundestagswahl angetreten sind, ist ungewiss. Noch vor Kurzem mit Aussicht auf weitere vier Jahre in der Regierung, scheint nun die Oppositionsrolle der Anlass für den Rückzug zu sein.

So erstrebenswert ein Generationenwechsel bei den Konservativen auch ist: 20 weitere Jahre wären noch drin gewesen. Das macht den Abgänger*innen Wolfgang Schäuble vor, der 79-jährig zu einer weiteren Amtszeit im Bundestag angetreten ist und im kommenden Jahr dann 50 Jahre im Deutschen Bundestag verbracht haben wird. Ginge es um Erneuerung allein, wie sie derzeit unter dem Hashtag #wegenmorgen via Twitter propagiert wird, so hätte es ganz anderer Wechsel bedurft. Aber vielleicht ringen sich Wolfgang Schäuble und Philipp Amthor auch noch zu einem Abgang durch, um Raum für frische Gedanken und Ideen zu geben.

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