Zeit für Waffenstillstand im Gazastreifen

Intensive Verhandlungen über die Verlängerung der Feuerpause in Nahost

  • Cyrus Salimi-Asl
  • Lesedauer: 1 Min.

Wann, wenn nicht jetzt wäre der beste Moment für einen dauerhaften Waffenstillstand – mit der Aussicht auf Gespräche für eine Friedenslösung? Ein besserer wird vielleicht nie kommen. Beide Seiten wollen eine Verlängerung der Waffenruhe: Israel, um weitere Geiseln freizubekommen; die Hamas, um sich Luft zu verschaffen und mehr humanitäre Güter in den Gazastreifen hereinzulassen. Die besten Voraussetzungen für eine Einigung, Katar und Ägypten könnten vermitteln.

Auch wenn Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu eine Fortsetzung des Kriegs angekündigt hat, dürfte es schwer werden, einfach weiterzubomben, als ob nichts geschehen wäre. In dem Fall dürfte die israelische Regierung mächtig unter Druck geraten, innen- wie außenpolitisch. Die Angehörigen jener Geiseln, die sich noch in Händen der Hamas befinden, wollen ihre Liebsten lebend zurück. International mehren sich die Forderungen nach einem Waffenstillstand. Selbst die deutsche Außenministerin sieht in der Feuerpause Chancen für einen politischen Prozess. Jetzt müsste die EU nur noch zu einer gemeinsamen Position finden, dann hätten diese Gedanken auch mehr Wirkmacht.

#ndbleibt – Aktiv werden und Aktionspaket bestellen
Egal ob Kneipen, Cafés, Festivals oder andere Versammlungsorte – wir wollen sichtbarer werden und alle erreichen, denen unabhängiger Journalismus mit Haltung wichtig ist. Wir haben ein Aktionspaket mit Stickern, Flyern, Plakaten und Buttons zusammengestellt, mit dem du losziehen kannst um selbst für deine Zeitung aktiv zu werden und sie zu unterstützen.
Zum Aktionspaket

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal