Deutsche Rüstung: Falsche Zielstellung

Daniel Säwert zu Deutschlands Rekordausgaben für die Rüstung

  • Daniel Säwert
  • Lesedauer: 1 Min.

Dickes Lob von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg für die deutsche Regierung. Dank des Sondervermögens, das Berlin nach Russlands Einmarsch in die Ukraine 2022 auf den Weg gebracht hat, schafft Deutschland erstmals das selbstgesteckte Zwei-Prozent-Ziel des Kriegsbündnisses. Über 90 Milliarden Euro fließen in diesem Jahr in den Bau von Kreuzern und Kanonen, 23 Milliarden mehr als noch 2023.

Die »Zeitenwende« lässt bei den Rüstungsschmieden die Korken im Akkord knallen. Deutschlands Sportswashing-Meister Rheinmetall hat bereits Bedarf an Tausenden neuen Mitarbeitern angekündigt. Kommen sollen die aus dem schwächelnden Automobilbereich. Die Rüstung als Zukunftsindustrie der Nation. Geht es nach Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, kann das »nur der Ausgangspunkt sein«. Vor sieben Jahren hatte seine SPD noch »lieber sechs Prozent mehr für Bildung als zwei Prozent für Rüstung« gefordert. Es wäre die richtige Investition, wie der aktuelle Bildungsbericht beweist.

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