Belgier gegen Kruzifixe
Vorstoß in Kirchenpolitik
Brüssel (epd/ND). In Belgien gibt es einen Vorstoß mehrerer Parteien, der auf eine strenge Trennung von Kirche und Staat zielt. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wird am heutigen Donnerstag im zuständigen Ausschuss des belgischen Senats, der zweiten Parlamentskammer, erörtert, wie die Zeitung »De Standaard« am Mittwoch berichtete. Darin wird vorgeschlagen, dass keine Kruzifixe und Marienbilder auf öffentlich zugänglichen Liegenschaften zulässig sein sollen. Allen öffentlich Bediensteten soll das Tragen des Kopftuches und anderer religiöser Abzeichen strikt untersagt werden.
Unterstützt wird die Gesetzesinitiative von den Liberalen im Landesteil Flandern sowie den französischsprachigen Sozialisten, Liberalen und Grünen. Skeptisch äußerten sich die flämischen Christdemokraten und Sozialisten.
Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär.
Dank der Unterstützung unserer Community können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben
→ Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden
→ Desinformation mit Fakten begegnen
→ linke Perspektiven stärken und vertiefen
Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.