Neues Haus der Demokratie

Erbbau-Pachtvertrag für Bürgerinitiative Zossen

Zossen (dpa/ND). Nach der Zerstörung durch einen Brandanschlag erhält Zossen (Brandenburg) noch 2010 wieder ein Haus der Demokratie. Die ehemalige Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises werde dafür übernommen, sagte ein Sprecher der Bürgerinitiative »Zossen zeigt Gesicht« am Donnerstag. Ein Erbbau-Pachtvertrag mit über 30 Jahre Laufzeit sei in Vorbereitung.

Im Januar hatten zwei 16- und 24-jährige Täter aus rechtsextremer Gesinnung das Haus der Demokratie angezündet. Das neue zweistöckige Gebäude mit rund 320 Quadratmetern Fläche in der Innenstadt ist laut Bürgerinitiative jedoch stark sanierungsbedürftig.

Bis Ende August soll der erste Raum den verschiedenen Projekten in Zossen gegen Rechtsextremismus wieder zur Verfügung stehen. Der Wiederaufbau soll über Spenden und Fördergelder finanziert werden. Auf einem Familienfest der Bürgerinitiative »Zossen zeigt Gesicht« am 18. April werden die Pläne für das neue Haus vorgestellt.

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