Aber bitte mit Brille!

»Konferenz der Tiere«

Das Erdmännchen Billy und der Löwe Sokrates. Wie auch die anderen Tiere in der afrikanischen Savanne fragen sie sich: Wo bleibt das Wasser, das doch sonst von den Bergen kommt? Sie ziehen alsbald los, um es zu suchen. Dabei treffen sie auf den gallischen Hahn Charles, der eine Eisbärin, ein Känguru, einen Tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten nach Afrika geführt hat – sie mussten aus den umweltzerstörten Heimatregionen flüchten. Aber hier wird das lebenserhaltende Nass zurückgehalten und verschwendet für ein privates Luxushotel. Ausgerechnet dem Ort, an dem die Politiker eine Konferenz zum Schutz der Umwelt abhalten. Die Tiere, die es also besser wissen, gehen nach ihrer eigenen Konferenz in die Offensive – voller tierischer Tricks.

Erich Kästners Utopie von einer friedlichen Welt nach dem Zweiten Weltkrieg »Die Konferenz der Tiere« (1949) inspirierte zu dieser Geschichte, die aktuell ist und in allerneuestem Film-Gewand: in 3D, für das mehr als tausend 2,8 Gigahertz-Prozessoren über ein Jahr lang schuften mussten. Trotzdem: Wer das erste deutsche dreidimensionale Animationsfilmabenteuer genießen will, braucht die passende Brille.

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