Aktionsplan für soziales Engagement

Berlin (dpa/ND). Unternehmen und Behörden sollen sich stärker gesellschaftlich engagieren. Die Bundesregierung verabschiedete am Mittwoch einen Aktionsplan, um soziale Verantwortung in Firmen und öffentlicher Verwaltung besser zu verankern. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte: »Viele Menschen und Unternehmen engagieren sich bereits heute mit viel Einsatz für die Gesellschaft.« Der Aktionsplan »Corporate Social Responsibility« (CSR) solle einen neuen Schub auslösen.

Viele Konzerne veröffentlichen jährliche CSR-Berichte, in denen sie sich für die Förderung sozialer Projekte, die Einhaltung von Arbeitsmindeststandards in Schwellenländern oder für Umweltschutz rühmen. Die Wirtschaft lobte, Unternehmen würden im Rahmen der CSR-Strategie durch Beratungsprogramme, den Aufbau von Netzwerken sowie durch Bündelung von Informationen unterstützt.

Dagegen kritisierte die Antikorruptionsorganisation Transparency International, dass die Bundesregierung die Forderung von Unternehmen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft nach Ratifizierung der UN-Konvention gegen Korruption nicht aufgegriffen hat. Positiv bewertete Transparency, dass zum CSR-Maßnahmenpaket die Förderung der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen gehört.

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