Nach der Stilllegung

Biblis/Darmstadt (dpa/ND). Das Gelände von Atomkraftwerken lässt sich nach dem Abbau der Anlagen und vollständiger Dekontamination Jahrzehnte später durchaus anderweitig nutzen. »Das Areal kann man wieder sauber bekommen«, sagte Mathias Steinhoff vom Öko-Institut Darmstadt. Bis zur Freigabe könnten aber »20 Jahre ins Land gehen«. Untersuchungen auf Radioaktivität müssten bereits während des Rückbaus erfolgen. Der Boden könne gegebenenfalls ausgebaggert und abtransportiert werden, erklärte der Diplom-Biologe und Bodenkundler. Die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung sei nicht für alle Bereiche einer AKW-Anlage gleich groß. Bei Bürogebäuden sei dies eher nicht der Fall. Der Außenbereich eines Meilers könne betroffen sein, wenn dort mit radioaktiven Abfällen umgegangen wurde. Lecks an Gebäude seien eher unwahrscheinlich. »Rohre sind allerdings ein Schwachpunkt.« Hier könne schnell einmal Radioaktivität austreten.

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