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Guttenberg sagt sein Comeback ab

  • Lesedauer: 1 Min.

München (AFP/dpa/nd). Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will vorerst nicht in die deutsche Politik zurückkehren. Guttenberg habe dem CSU-Chef Horst Seehofer in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, bei der Bundestagswahl 2013 kein Mandat anzustreben, sagte Seehofer am Freitag vor Journalisten in München. Guttenberg habe dafür ausschließlich persönliche Gründe angeführt. Er wolle nach seiner Plagiatsaffäre aus seinen Fehlern lernen. »Dies erfordert jedoch Zeit und Abstand, das ist die Begründung für die Entscheidung«, sagte Seehofer.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat die Absage eines politischen Comebackversuchs des ehemaligen Verteidigungsministers begrüßt. »Es ist gut, wenn der Wahlkampf 2012 in München und Berlin von Inhalten geprägt wird und nicht von der PR von Karl-Theodor zu Guttenberg«, erklärte die FDP-Landesvorsitzende am Freitag. »Ich verstehe, dass Karl-Theodor zu Guttenberg nicht wieder das Licht der Öffentlichkeit sucht.«

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