- Kommentare
- Meine Sicht
Hahn zu
Martin Kröger zum Geschäft mit dem Wasser
All das mag irgendwo stimmen. Dennoch ist es Jammern auf hohem Niveau. Mal ganz abgesehen davon, dass angesichts des Klimawandels noch gar nicht ausgemacht ist, ob sich der Wasserhaushalt nicht auch hierzulande verändert. Und damit Wasser in heißen Sommern nicht doch zu einer knappen Ressource wird.
Vor allem aber überlagert die Debatte um Rohrdurchspülungen und Verbrauch das wirkliche Problem: Abzocke. Da haben sich drei Gesellschafter (RWE, Veolia, Land Berlin) zu einer Beutegemeinschaft zusammengetan. Gemeinsam sahnen sie bei den Wasserbetrieben ab. Jahr für Jahr. Zu Lasten der Berliner, doch die ließen schon per Volksentscheid wissen, dass sie diesen vergoldeten Wasserhahn am liebsten abdrehen würden – und zwar sofort.
Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär.
Dank der Unterstützung unserer Community können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben
→ Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden
→ Desinformation mit Fakten begegnen
→ linke Perspektiven stärken und vertiefen
Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.