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Kuba schoß Flugzeuge von Exilkubanern ab

Havanna: „Lehre für Piraten“/US-Protest

  • Lesedauer: 1 Min.

Miami (Reuter/dpa/ND). Bei der Suche nach kubanischen Bootsflüchtlingen sind vier Exilkubaner aus den USA mit zwei Flugzeugen vor Kuba abgeschossen worden. Ein dritte Maschine, alle waren vom Typ Cessna-37, konnte nach offiziellen US-Angaben entkommen. Die Küstenwache der USA nahm unter Marineschutz die Suche nach den Vermißten auf. US-Präsident Bill Clinton verurteilte den Abschuß und berief den Nationalen Sicherheitsrat ein. Washington beantragte auch eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates.

Die kubanische Regierung hatte bereits im vergangenen Juli gewarnt, jedes Flugzeug werde abgeschossen, wenn es die Grenzen verletze. Der Gründer der exilkubanischen Gruppe, zu der die abgeschossenen Flugzeuge gehörten, betonte jedoch, daß sich die Maschinen im internationalen Luftraum befunden hätten. Über die amtliche Nachrichtenagentur Prensa Latina erklärte das kubanische Außenministerium, der Abschuß der „Piraten“ aus den USA sollte all jenen eine Lehre sein, die solche Aktionen unterstützten oder ausführten.

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