Ersatzmedizin für Dialysepatienten

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin (nd). Derzeit ist ein für die Versorgung mit wasserlöslichen Vitaminen wichtiges Medikament von Dialysepatienten nicht lieferbar. Die BARMER GEK übernimmt deshalb für einen Übergangszeitraum Alternativpräparate für das Medikaments Dreisavit®, dessen Hersteller voraussichtlich bis Ende 2013 nicht liefern kann. Als alternative Präparate werden die diätetischen Lebensmittel Renavit®, Carenal® und Vitarenal® empfohlen. Sie können durch den behandelnden Arzt auf dem rosa Kassenrezept verordnet und von der Apotheke abgerechnet werden. Für die Patienten wird nur die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung fällig, bei entsprechender Befreiung entfällt auch sie. Privatverordnungen werden in voller Höhe erstattet, abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung. Bei der BARMER GEK sind derzeit rund 9600 Dialysepatienten versichert, ein knappes Drittel von ihnen benötigt wasserlösliche Vitamine.

Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.

Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln

Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.