Kein Zurück in alte Synagoge

Koblenz (epd/nd). In der Auseinandersetzung um den Wiederaufbau ihrer Synagoge am historischen Ort hat die Jüdische Kultusgemeinde in Koblenz eine Niederlage erlitten. Der Rat der Stadt beschloss am Donnerstagabend, drei Gebäude in der Koblenzer Innenstadt nicht an die Kultusgemeinde, sondern an einen Investor zu verkaufen. Zu dem Gebäudeensemble gehört auch der Bürresheimer Hof, wo bis zur Pogromnacht 1938 die Synagoge stand. Von einem »traurigen Ergebnis für die jüdische Gemeinde« sprach deren Vorsitzender, Heinz Kahn. Er habe gleichzeitig Verständnis für die »vernünftige« Entscheidung des Koblenzer Stadtrates, sagte er am Freitag im SWR-Rundfunk.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung