Geschichte in 140 Zeichen

Ein Twitter-Account soll Eindrücke zum Mauerfall vor 25 Jahren erfahrbar machen

Wie kann man das 25. Jubiliäum des Mauerfalls auch für junge Menschen spannend gestalten? Ein Gemeinschaftsprojekt will jetzt mit Hilfe eines Twitter-Accounts das Geschehen in den Wochen vor dem Fall erlebbar machen.

Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls wollen die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU), das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und BILD das Geschehen in den Wochen kurz vor dem Mauerfall über Twitter erlebbar machen. Dazu werden zu bestimmten Ereignissen kurze Nachrichten über das soziale Netzwerk verschickt. Über den Account @mauerfall89 kann man die Informationen beziehen.

Anschaulich wird die Chronologie durch die Verschränkung mit einer Vielzahl historischer Dokumente der Projektpartner. Zum Teil bisher unveröffentlichte Originaldokumente der Stasi, des Auswärtigen Amtes, aus Polizeiarchiven und Dossiers des Bundesnachrichtendienstes bereichern die Tweets.

Auf der Internetseite www.chronik-der-mauer.de – einem Gemeinschaftsprojekt des ZZF Potsdam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio – sollen weitere Hintergrundinformationen für eine Medien affine Zielgruppe zugänglich gemacht werden.

»Seit dem Mauerfall ist eine neue Generation herangewachsen, die wir mit dem Twitter-Feed @Mauerfall89 gezielt ansprechen möchten. Mir ist es ein besonderes Anliegen, gerade junge Leute für die FriedlicheRevolution von 1989 zu interessieren und ihnen begreiflich zu machen, was die SED-Diktatur war und vor allem, wie sie überwunden wurde.« so Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

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