Strafermittlungen gegen Winterkorn

Auch Fahrzeuge von VW-Tochter Audi mit Betrugssoftware ausgestattet

  • Lesedauer: 1 Min.

Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Ermittlungen gegen den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn eingeleitet. Es lägen Strafanzeigen wegen Betrugs vor, erklärte die Behörde am Montag in Braunschweig. Es gehe bei den Ermittlungen vor allem um die Klärung der Verantwortlichkeiten bei dem Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen. Zudem sei eine Strafanzeige von Volkswagen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. In ihr sei allerdings kein Beschuldigter genannt worden.

VW hat in den USA mit Abgaswerten von Dieselfahrzeugen bei Tests betrogen. Eine entsprechende Software ist weltweit in elf Millionen Autos eingebaut. In Deutschland sind 2,8 Millionen Fahrzeuge betroffen - knapp 577 000 von der VW-Tochter Audi, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Nach Agenturinformationen beurlaubte der Autobauer mehrere Topmanager, darunter auch Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg. Der soll sich juristisch gegen seine Suspendierung zu Wehr setzen. Agenturen/nd

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