Ermittlungen nach Tod eines Irakers
Merseburg. Der im südlichen Sachsen-Anhalt auf offener Straße gestorbene Iraker ist entgegen erster Vermutungen nicht einer Gewalttat zum Opfer gefallen. Bei der Obduktion des Leichnams wurde festgestellt, dass die Körperverletzung zuvor nicht ursächlich für den Tod des 36-Jährigen in Merseburg war, wie die Polizei am Dienstag in Halle mitteilte. Der Rechtsmedizin zufolge hätten vielmehr gesundheitliche Probleme zu seinem Tod geführt. Der in der Nacht zuvor als Tatverdächtiger festgenommene Mann wurde wieder freigelassen. Gleichwohl werde gegen den 51-jährigen Deutschen weiter wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, jedoch nicht mehr mit Todesfolge, hieß es weiter. Die Männer sollen am Montagabend vor einer Gaststätte aneinandergeraten sein. Dabei schlug der Ältere dem 36-Jährigen eine Glasflasche auf den Kopf. Er war nach dem Streit davongeradelt und wenig später leblos in der Fußgängerzone entdeckt worden. Agenturen/nd
Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär.
Dank der Unterstützung unserer Community können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben
→ Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden
→ Desinformation mit Fakten begegnen
→ linke Perspektiven stärken und vertiefen
Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.