Redaktionsübersicht

Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Stephan Kaufmann (53) arbeitet als freier Autor für die neue Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, den Kölner Stadtanzeiger und das Wochenblatt Freitag. Seine Themenschwerpunkte liegen bei der „großen Wirtschaft“: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.
Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann:
Der Gemeinschaft zum Wohle

Pro verkauftem Liter Bier spendet die Marke Quartiermeister aus Berlin-Neukölln zehn Cent an soziale Projekte in der Nachbarschaft. Bis heute seien über 200.000 Euro an mehr als 180 Projekte ausgeschüttet worden, teilt Quartiermeister mit.

Erste sein

Die EU will beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen. Nach eigener Aussage will sie damit anderen Ländern als Vorbild dienen. Tatsächlich aber ist «technologische Führung» ein Hebel zur Stärkung der eigenen Wirtschaft.

Wen stört die Inflation?

Die rasch steigenden Preise, so heißt es, schüren Sorgen bei den Menschen. Dabei trifft die Inflation gar nicht alle gleich. Einige macht sie ärmer, für andere ist sie kein Problem und wieder andere profitieren. Ein Überblick.

Vonovias Monopoly

Das Monopoly geht weiter: Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia erwägt den Einstieg bei der Nummer Sechs, Adler Group. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass Vonovia sich 60,3 Prozent an Deutsche Wohnen gesichert hat.

Wohnen in der Blase

In Berlin steht die Forderung «Deutsche Wohnen & Co enteignen» zur Abstimmung. Aber nicht nur in der deutschen Hauptstadt - weltweit nährt der Immobilienboom die Furcht vor wirtschaftlichen und sozialen Krisen.

Oben nehmen, unten geben

Wer für die Verringerung der sozialen Ungleichheit in Deutschland ist, müsste eigentlich die Linkspartei wählen. Ihre Steuerpläne würden vor allem geringe Einkommen entlasten.

Netze im Finanzstrom

Durch ein Verbot, sich US-Geld zu verschaffen, haben die Vereinigten Staaten eine mächtige Waffe gegen Regierungen in der Hand, die ihnen nicht passen. Die meisten ärmeren Staaten brauchen den Dollar nämlich, um Importe zu bezahlen.

Wir gegen die anderen

Von wegen unteilbar: In der politischen Debatten wird die Bevölkerung in viele unterschiedliche Interessengruppen aufgeteilt, die einander angeblich schaden. Eine Auswahl.

Land ohne Wirtschaft

Mit dem Aufbau der afghanischen Ökonomie wollten die USA die Regierung in Kabul stärken, um die Taliban zu bekämpfen. Dieser Plan ist gescheitert. Können die USA und ihre Verbündeten mit finanziellem Zwang etwas erreichen?

Es gibt was zu holen

Trotz Pandemie wachsen die Vermögen der Reichen deutlich. Sie profitieren von der Unterstützung durch Regierung und Zentralbank. Angesichts steigender Staatsschulden wird der Ruf nach Vermögensteuern und -abgaben immer lauter.

Der Staat als Retter, Helfer, Finanzier

Der Neoliberalismus wollte den Staat klein halten, um die Marktkräfte zu entfesseln. Angesichts von Krise, Pandemie und Klimawandel ist diese Strategie obsolet. Ihr Ziel aber - die Entfesselung der Marktkräfte - gilt weiter.

Mangel im Überfluss

Etwa 2,5 Milliarden Tonnen an Lebensmitteln gehen pro Jahr verloren, ermittelte eine diese Woche veröffentlichte Studie des World Wildlife Fund und des britischen Einzelhandelskonzerns Tesco; sie verrotten auf dem Feld oder werden von Produzenten, Handel und Verbraucher...

Am Ende zahlen die Mieter

Dem Problem von Fake News widmen sich sogenannte Faktenchecker, die die Wahrheit suchen. So wie diese Woche der ARD-Faktenfinder, der eine Aussage des Linke-Abgeordneten Victor Perli richtigstellen wollte. Perli hatte die ausgeschütteten Dividenden von Immobilienkonzern...

Inseln im Strom

Zwar wünschen sich die Menschen vor allem materielle Sicherheit. Doch angesichts von Klimawandel und Digitalisierung bietet die Politik ihnen nur »Sicherheit im Übergang«.

Milliardäre in der Schwebe

Oink, oink / Ab ins Raumfahrtzentrum / Und ’ne Rakete klau’n», sang die Band Grobschnitt Anfang der 80er Jahre in ihrem Lied «Schweine im Weltall». Während besagte Schweine die Rakete noch klauen mussten, haben die Superreichen der Welt einen anderen Weg gefunden: Sie k...

Kind und Börse

Finanzsimulation statt Holzspielzeug: Für Ökonomen ist der Nachwuchs nichts als Humankapital. Und damit dieses profitabel ist, müssen die Kinder von Geburt an »die Wirtschaft« kennen und verstehen.

Die Börse ist schon immun

Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich aus, eine vierte Pandemiewelle wird erwartet. Die Börse aber reagiert darauf nicht. Denn Delta dürfte der Konjunktur kaum schaden.

Deutsches Leadgut

Klimawandel, Iran, Digitalisierung, Corona - die Liste der globalen Probleme ist lang. Für ihre Lösung braucht die Welt laut US-Präsident Joe Biden vor allem eins: »Leadership«, und zwar durch ihn persönlich. Mit der gleichen Lösung, eine Problemnummer kleiner, warteten...