Redaktionsübersicht

Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Stephan Kaufmann (53) arbeitet als freier Autor für die neue Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, den Kölner Stadtanzeiger und das Wochenblatt Freitag. Seine Themenschwerpunkte liegen bei der »großen Wirtschaft«: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.
Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann:
Warnt gern vor Staatsschulden und macht immer neue: Finanzminister Christian Lindner (FDP)
Kredit als Waffe

Der Bundeshaushalt 2023 ist beschlossen - inklusive Milliarden neuer Schulden. Die könnten zwar die Inflation anheizen, federn aber die kommende Krise ab. Solch eine Strategie können sich nur wenige Länder leisten.

Souverän in die Krise

Auch die USA leiden unter hoher Inflation und sinkendem Wirtschaftswachstum. Aber ganz anders als der Rest der Welt. Die laufende Krise zeigt weniger die Schwäche der Vereinigten Staaten, sondern belegt ihre Dominanz.

Marktkonforme Demokratie

Der britischen Premierministerin Liz Truss wird die Schuld an der Finanzkrise des Landes gegeben. Dabei liegen die Ursachen eher in einem neuen weltwirtschaftlichen Regime, in dem die Finanzmärkte den Ton angeben.

Kein lästiges Schleppen mehr: Die EZB möchte den Euro digitalisieren.
Ein neues Feld in der Weltwährungskonkurrenz

Neun von zehn Zentralbanken weltweit arbeiten an einer digitalen Form ihres Bargeldes. Einige Länder haben diese »Central Bank Digital Currency« schon. Ungeklärt ist die Frage: Wozu das Ganze?

Europa als Schranke und Bedingung

Auch in Italien geht die Rechte mit EU-Kritik auf Stimmenfang. Dabei ist sie ökonomisch nach wie vor auf Brüssel angewiesen

Deckeln und schöpfen

Die steigenden Gaspreise saugen Milliarden Euro aus der EU. Im kommenden Jahr steht daher eine Rezession an. Die EU arbeitet nun mit Hochdruck daran, die Krise zu entschärfen - und baut ihren Energiemarkt um

Ölquelle in Sibirien: Die Sanktionen des Westens werfen Russland zunehmend auf den Status eines Rohstofflieferanten zurück.
Sozialpolitik statt Geopolitik

Zu Sinn und Zweck der Wirtschaftssanktionen gegen Russland gibt es innerhalb der Linken verschiedene Positionen. Die einen wollen sie abschaffen, um das Gas zu verbilligen. Die anderen wollen nicht über sie reden.

Börsenspekulation treibt Energiepreise

An den europäischen Energiebörsen sind Gas und Strom so teuer geworden wie noch nie. Europa zahlt nun den Preis dafür, dass es die Preise für Energie dem Börsenhandel überlassen hat.

Deckel drauf: eine staatliche Preisbremse für den Grundbedarf könnte die Mehrkosten bei Energie gerechter verteilen.
Der Charme einer staatlichen Preisbremse

Energie wird immer teurer, in Deutschland geht die Angst vor der nächsten Heizkostenabrechnung um. Entlastung böte ein Gaspreisdeckel wie es ihn in anderen Ländern bereits gibt. Wie könnte so ein Deckel aussehen?

Ein teurer Wirtschaftskrieg

Gegen Russland hat der Westen weitreichende Wirtschaftssanktionen verhängt. Gegen China wäre dies schwierig – Sanktionen gegen die größte Volkswirtschaft könnten die Weltwirtschaft in schwere Turbulenzen bringen.

Der Preis der Zeitenwende

Mit harten Wirtschaftssanktionen will der Westen Russland dauerhaft entmachten. In Kombination mit Lieferengpässen und Materialmangel folgt daraus ein globaler Schock, der die Preise treibt und das Wachstum drückt.

Russland liefert wieder – aber genug?

Durch die Nord-Stream-Pipeline fließt wieder Gas nach Deutschland. Im nächsten Jahr allerdings könnten die Vorräte knapp werden. Eine Rezession ist wahrscheinlich, auch wenn es zu keinem Lieferstopp kommt.

Energieknappheit in Sri Lanka: Menschen warten in Colombo auf die Befüllung ihrer Gasflaschen.
»Europa saugt Gas aus der Welt«

Um sich unabhängig von Russland zu machen, kauft Europa weltweit Reserven für Flüssiggas auf. Die steigenden Energiepreise machen das Leben im Westen teurer – und im globalen Süden zunehmend unbezahlbar.

Von der Inflation zur Rezession

Steigende Preise machen die Haushalte ärmer. Das erhöht nicht nur die Ungleichheit und schürt Unmut. Die sinkende Kaufkraft wird auch zunehmend zu einer Bedrohung für das Wirtschaftswachstum.