Redaktionsübersicht

Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann arbeitet als freier Autor für die Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die "Frankfurter Rundschau", die "Berliner Zeitung", den "Kölner Stadtanzeiger" und das Wochenblatt "Freitag". Seine Themenschwerpunkte liegen bei der »großen Wirtschaft«: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.

Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann:
Make polluters pay – Lasst die Verschmutzer zahlen: Demonstration in London.
UN-Klimakonferenz: Preis des Reichtums

Eine ökonomische Nord-Süd-Bilanz des Klimawandels fällt recht eindeutig aus: Die größten Schäden fallen bei den armen Ländern an. Die reichen Länder wiederum investieren und verdienen am besten am Klimaschutz

Joe Biden (l.), Präsident der USA, begrüßt Chinas Präsident Xi Jinping am Rande der Konferenz für Asiatisch-Pazifische Wirtschaftskooperation in Kalifornien Mitte November.
Jenseits von gut und böse

Ob Krieg in Gaza oder Wettstreit mit China: Wer gut und wer böse ist, bestimmt die Politik. Und die ist vor allem auf den eigenen Vorteil bedacht, kommentiert Stephan Kaufmann.

Frieden für Palästina – aber zu welchen Bedingungen? Demonstration in Montevideo.
Naher Osten: Ökonomie der Inseln

Ein künftiger palästinensischer Staat müsse lebensfähig sein, sagt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, auch wirtschaftlich. Ob es dazu kommt und dabei bleibt, darüber entscheidet aber nur einer: Israel.

Israelische Truppen im Gazasteifen: Der IWF warnt, dass der Krieg internationale Investoren aus dem Nahen Osten vertreiben wird. Bemerkenswert stabil steht dagegen aus der Sicht internationaler Kreditgeber Israel da.
Wer sich den Krieg leisten kann

Zumindest an den globalen Finanzmärkten ist man sich sicher: Das israelische Militär hat den Krieg in Gaza weitgehend unter Kontrolle. Die Auseinandersetzung ist für Israel leicht finanzierbar, so das Urteil der Anleger.

Reiche Flüchtlinge

Eine neue Studie zeigt die Folgen der globalen Steuervermeidung – wer davon profitiert, wer den Schaden trägt und was dagegen getan werden kann. Zum Beispiel eine globale Milliardärssteuer.

Euro-Stabilitätspakt: Geopolitik auf Kredit

Anfang 2024 tritt der Stabilitätspakt wieder in Kraft. Dann müssen viele Euro-Staaten kräftig sparen. Um das zu verhindern, soll der Pakt reformiert werden. Doch die Verhandlungen stecken fest – und die Zeit wird knapp.

Inflationsangst: Wer den Wohlstand bedroht

Nichts fürchten die Deutschen so sehr wie steigende Lebenshaltungskosten, die zwei Drittel der Personen hierzulande Sorge bereiten. Alle Deutschen? Wohl eher nicht.

Tesla: Weltweit berüchtigte Arbeitsunfallstatistiken

Die Zeitschrift »Stern« enthüllt: Im Tesla-Werk in Grünheide herrschen üble Bedingungen, die Beschäftigten würden »verheizt«. Überraschend ist das nicht. Und illegal offensichtlich auch nicht. Nur sehr sehr erfolgreich.

Kürzeres Leben, mehr Profit

Pkw in Deutschland werden immer länger gefahren – für die Autobauer stellt das ein Problem dar. Denn sie leben vom Verkauf immer neuer Wagen. Um den Absatz zu beschleunigen, verkürzen sie die Produktlebenszeiten.

Verkaufsstart des neuen iPhone 15 gestrigen Freitag in Bangkok.
Zwang zur Innovation

Von Smartphones über Autos bis zur Mode: Unternehmen nehmen das Veralten ihrer Produkte in die eigenen Hände. Produktlebenszyklen werden immer kürzer, Modelle wechseln sich immer schneller ab. Das lohnt sich.

Lindners Herz für Investoren

Der Finanzminister will den Standort Deutschland »attraktiver« machen. Dafür soll der Bundeshaushalt verstärkt in den Dienst an der Kapitalrendite gestellt werden. Das Soziale wird »unter Kontrolle gebracht«.

Nur noch ein Industriemuseum: Gelände der ehemaligen Hochofenanlage Phönix West bei Dortmund
Industriestandort Deutschland in Not

Teure Energie, Fachkräftemangel, Kapitalflucht: In Deutschland wird wieder vor der »Deindustrialisierung« gewarnt. Dabei geht es um weit mehr als bloß um Marktanteile und Wirtschaftswachstum.

Sicherung US-amerikanischer Dominanz: Präsident Joe Biden spricht auf der Baustelle für die Intel-Chip-Fabrik in New Albany, Ohio
China und USA: Profitabler Rivale

Um Chinas Aufstieg zu bremsen, beschränkt die US-Regierung zunehmend die Lieferung modernster Computerchips in die Volksrepublik. Das gefällt ihren heimischen Technologiekonzernen allerdings gar nicht.

Aktion für die Einhaltung der Klimaschutzziele: Die Frage bleibt, wie grundlegend das System sich ändern muss.
Wirtschaftswachstum: Stillstand bedeutet Untergang

Die Zweifel am ewigen Wirtschaftswachstum werden immer lauter. Darauf reagiert die Politik: Sie steigt in die Debatte ein, problematisiert das Wachstum, nur um es anschließend wieder zu heiligen.

Metalle fürs Wachstum

Bei ihrer Rohstoffversorgung zielt die EU darauf, Förderländer an sich zu binden, sich gegen andere Nachfrager durchzusetzen und sich zudem unabhängig von einzelnen Lieferanten zu machen.