Redaktionsübersicht

Peter Steiniger

Peter Steiniger
Jahrgang 1969, ist seit April 2020 im „nd“-Politikressort mit den Schwerpunkten Europäische Union und Brasilien tätig. Bei der „jungen Welt“ betreute er 13 Jahre lang die Online-Ausgabe und die Reportagen.
Aktuelle Beiträge von Peter Steiniger:
Die EU-Sanktionen sollen Lukaschenko den Saft abdrehen. Treffen werden sie die Menschen in Belarus.
Belarus soll leiden

Auf einem Treffen zu geopolitischen Themen berieten die EU-Außenminister am Donnerstag in Lissabon Reaktionen auf die erzwungene Landung eines Passagierflugzeugs in Belarus. Diese zielen auf das Herbeiführen eines Machtwechsels in Minsk.

Die Eltern des festgenommenen Roman Protassewitsch haben in Warschau eine Pressekonferenz organisiert.
EU fährt schwere Geschütze auf

Alexander Lukaschenko, der einem kollegialen Führungsstil nicht zugeneigte Staatschef von Belarus, hat sich und der Welt keinen Gefallen getan, als er die Maschine der Ryanair nach Minsk dirigieren ließ, um einen oppositionellen Agitator aus dem Verkehr zu ziehen. Die I...

EU für neue Sanktionen gegen Belarus

Die EU verurteilt die durch Belarus erzwungene Zwischenlandung einer Ryanair-Maschine zur Festnahme von Roman Protassewitsch. »Reporter ohne Grenzen« fordert seine Freilassung.

Dissident vom Himmel geholt

Es ist schon ein starkes Stück: Nicht alle Tage wird eine Passagiermaschine mit einer Räuberpistole zur Kursänderung gezwungen. Der von Minsk gebrauchte Vorwand einer Bombendrohung war dreist und durchsichtig fingiert. Mit der Verhaftung des Dissidenten Roman Protassewi...

Biden beendet Gasstreit mit Deutschland

Nach dem Verzicht Washingtons auf Sanktionen gegen den Betreiber der im Bau befindlichen Pipeline durch die Ostsee fallen die Reaktionen unterschiedlich aus. Die deutsche Wirtschaft profitiert.

Topdiplomat

Der Niederländer Sven Koopmans soll für die EU am Frieden in Nahost und einer Zwei-Staaten-Lösung mitbauen. Immerhin: Einen großen Schatz an Erfahrung mit schwierigen Friedensverhandlungen bringt der neue Sonderbeauftragte mit.

Der spanische Sozialdemokrat Josep Borrell lädt die Außenminister zum Krisengipfel.
EU will im Nahost-Poker mitmischen

Für die Europäische Union liegt eine Beruhigung der Lage im Nahen Osten im eigenen Interesse. Mit einer gemeinsamen Linie jenseits von Proklamationen tut sie sich schwer. Rüstungsdeals gehen weiter.

Solidarität und Provokationen

Nach der militärischen Zuspitzung im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten kam es in mehreren deutschen Städten zu Demonstrationen, aber auch zu Attacken auf Synagogen.

Zum Abschuss freigegeben

In Brasilien existiert keine Todesstrafe, doch außerhalb des Rechts wird sie regelmäßig angewandt - vor allem junge Afrobrasilianer aus den Favelas werden im Drogenkrieg von einer militärisch hochgerüsteten Polizei als zu eliminierende Feinde behandelt.

Kein Garant sozialer Rechte

Auf ihrem Gipfel in Porto arbeitet die EU an ihrem sozialen Image. Die neoliberale Ausrichtung der Union steht den guten Vorsätzen im Weg. Linke fordern echte Wende mit verbindlichen Regeln.

Ein Kronzeuge

Bis zum Rausschmiss am 16. April 2020 gehörte Luiz Henrique Mandetta der brasilianischen Regierung als Gesundheitsminister an. Jetzt blamiert er Bolsonaro vor dem Covid-Ausschuss.

Der Damm ist gebrochen

Eine Initiative der drei bürgerlichen Oppositionsparteien gemeinsam mit den rechtsextremen Schwedendemokraten für ein neues Einwanderungsgesetz verändert die politischen Konstellationen.

USA sollen in die Werkstatt

Bidens Außenpolitik freut Transatlantiker, ihre Konturen sind im Entstehen. Sie deuten auf einen berechenbaren Egoismus. Doch vor allem die Sorgen vor der eigenen Tür dürften ihn stark fordern.

Brandbrief der Brandstifter

Auch im Ruhestand schlafen die Herren Generäle nicht. Mit wachsamem Auge sehen sie das Vaterland und die »abendländische Zivilisation« auf der Kippe, bedroht von islamistischen Barbaren und den Deklassierten der Banlieues. Eine Führung, die aufräumt, muss her, auch wenn...

Nach dem Krach ist vor dem Krach

Die Brexit-Versprechungen werden von der Realität eingeholt. Er stellt eben keine progressive Alternative zu den Defiziten der EU dar, sondern zielt auf die Unterbietung sozialer und anderer Standards in der internationalen Konkurrenz.

Weltweite Militärausgaben boomen

2020 wurden nach dem Bericht von Sipri weltweit fast zwei Billionen Dollar für Militär und Waffen ausgegeben. Die USA und China liegen vorn. Auch Deutschland hat mehr Geld in die Rüstung investiert.

Bedrohung für die Menschheit

Der Rüstungswettlauf hat trotz Pandemie Konjunktur, die weltweiten Ausgaben haben bereits wieder eine Höhe wie im ersten Kalten Krieg erreicht. Parallel dazu herrscht zwischen den großen Blöcken Eiszeit.

Evangelikaler

»Ungeheuer evangelikal« würde der Neue sein: Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro muss noch ein altes Versprechen an die christlichen Fundamentalisten im Land einlösen, auf deren Stimmen er auch bei der kommenden Wahl erpicht ist. Nun signalisierte er den Führern der Me...

Spiel mit dem Feuer

Statt Sicherheit und Zusammenarbeit bestimmen Konfrontation und Drohungen das politische Klima in Europa. Der Riss zwischen der Europäischen Union und der Russischen Föderation ist bereits gefährlich tief. Die EU-Außenminister befinden sich dabei auf einer Gratwanderung...

Sanktionen vorerst vom Tisch

Die EU-Außenminister sondierten Möglichkeiten, um in der zugespitzten Ukraine-Krise auf Russland Einfluss zu nehmen. Vorerst gibt es keine neuen Sanktionen.