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Grit Lemke: »Kinder von Hoy. Freiheit, Glück und Terror«

Die Grimmepreisnominierte Autorin Grit Lemke hat den Díalog mit den Menschen aus ihrer Heimatstadt Hoyerswerda nach dem Mauerfall nicht abreißen lassen. Virtuos verschränkt sie die Stimmen ihrer komplexen Generation, die durch die Wende und das Pogrom 1991 aus der Bahn geschleudert wird, zu einer mitreißenden Oral History. Hoyerswerda ist eine DDR-Musterstadt. Die Erzählerin schildert, wie der Wiedervereinigung Massenentlassungen folgen, die Neonazi-Szene das gesellschaftliche Vakuum nutzt, bis im September 1991 das Unfassbare passiert: Es kommt zu Ausschreitungen gegen ausländische Vertragsarbeiter und Flüchtlinge, an denen sich auch Anwohner beteiligen.

Moderation: Christof Meueler

In Kooperation mit Suhrkamp.

Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Infos zum Termin
19. Oktober 2021 , 19:00 Uhr
FMP1, Salon
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
Der Termin wurde eingestellt von der Redaktion neues deutschland
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