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Schweigeminute für 18 500 Tote - Japan gedenkt Fukushima

Tokio. Mit einer Schweigeminute hat Japan am Freitag der Opfer der von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami- und Atomkatastrophe von Fukushima vor fünf Jahren gedacht. Kaiser Akihito und Regierungschef Shinzo Abe nahmen an einer Zeremonie in Tokio teil. Das Beben und der folgende Tsunami am 11. März 2011 kosteten 18 500 Menschen das Leben. Dessen ungeachtet will Ministerpräsident Abe an der Atomenergie festhalten. »Unser ressourcenarmes Land kann nicht ohne Atomkraft auskommen, um die Stabilität der Energieversorgung sicherzustellen«, hatte er am Donnerstag bekräftigt. Auch das »ökonomisch Sinnvolle« sowie die Frage des Klimawandels müssten beachtet werden. Greenpeace hielt dem am Freitag entgegen, Japan sei »besonders gut für Wind- und Wasserkraft geeignet«. AFP/nd

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