Ramelow: Dialog mit der CDU nur ohne Vorbedingungen

  • Lesedauer: 1 Min.

Erfurt. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE) hat die Bedingungen von CDU-Fraktionschef Mike Mohring für Gespräche über die Gebietsreform zurückgewiesen. »Dialog ja - aber ohne Vorbedingungen«, sagte Regierungssprecher Günter Kolodziej der »Thüringer Allgemeinen«. Es sei »nicht dialogfördernd, wenn Herr Mohring meint, seine Gesprächsbereitschaft an Bedingungen knüpfen zu können«, erklärte der Sprecher. Die Regierung mache ihre Bereitschaft umgekehrt ja auch nicht davon abhängig, dass die CDU auf ihre Klage vor dem Verfassungsgericht verzichte. Zuvor hatte Mohring in einem Schreiben an Ramelow auf dessen früheres Gesprächsangebot reagiert und die Aufhebung des Vorschaltgesetzes für die Gebietsreform verlangt. »Wir stehen nicht für Gespräche zur Verfügung, die auf Basis eines Gesetzes geführt werden, das wir formal und inhaltlich für verfassungswidrig halten«, erklärte er. dpa/nd

Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen.

Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär.

Dank der Unterstützung unserer Community können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben
→ Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden
→ Desinformation mit Fakten begegnen
→ linke Perspektiven stärken und vertiefen

Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.

- Anzeige -
- Anzeige -