Bücher in der Cloud

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Nach gut einjähriger Vorbereitung nahmen die Universitätsbibliotheken von Technischer Universität Berlin und Universität der Künste Berlin am Mittwoch ein neues Bibliothekssystem in Betrieb. Beide Bibliotheken kooperieren seit zwölf Jahren im gemeinsamen Bibliotheksgebäude und arbeiteten fast 20 Jahre mit dem Bibliothekssystem ALEPH 500. Die Entscheidung für das neue, cloudbasierte Bibliotheks-Managementsystem ALMA der Firma Ex Libris fiel schon im März 2015. »Wir versprechen uns vom Einsatz der Software Alma eine deutlich verbesserte Unterstützung unserer internen Arbeitsabläufe«, begründet Jürgen Christof, Bibliotheksdirektor der TU Berlin, den Wechsel.

Seit einigen Jahren werden immer weniger gedruckte Bücher und Zeitschriften ausgeliehen. Zunehmend steigt die Nutzung von Online-Angeboten wie E-Books, E-Journals und Datenbanken. Diesem Wandel im Informationsverhalten wird Alma mit zukunftsweisenden Lösungen gerecht: Alle Medientypen, ob digital oder gedruckt, werden im neuen System auf Grundlage einheitlicher, flexibler Workflows bearbeitet. Den Übergang vom bisherigen Bibliothekssystem Aleph 500 zu Alma unternehmen die Berliner Universitätsbibliotheken von Freier Universität, Humboldt-Universität, Technischer Universität und Universität der Künste Berlin gemeinschaftlich. Die TU Berlin und die UdK Berlin betreiben schon seit Dezember ein gemeinsames Alma-System. Die Bibliotheken der beiden anderen Universitäten folgen erst im Januar 2017 mit jeweils eigenen Alma-Instanzen. nd

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