Jäger wehrt sich gegen Vorwurf im Fall Wendt
Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) wehrt sich gegen Vorwürfe der Trickserei in der Affäre um den Polizeigewerkschafter Rainer Wendt. Eine vor kurzem bekannt gewordene Mail aus dem Jahr 2012 belege nicht, dass das Innenministerium frühzeitig von dem Fall gewusst habe, sagte Jäger am Donnerstag im Innenausschuss des NRW-Landtags. Die CDU wirft Jäger hingegen vor, dem Parlament Informationen über die Rolle des Ministeriums vorenthalten zu haben. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hatte jahrelang in NRW ein Teilzeitgehalt als Polizist bezogen, aber nicht dafür gearbeitet. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Untreue gegen unbekannt eingeleitet. Wendt ist inzwischen auf eigenen Wunsch im Ruhestand. dpa/nd
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