Afghanistan: 125 000 Binnenflüchtlinge

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Kabul. In Afghanistan sind seit Jahresbeginn rund 125 000 Menschen vor Gefechten zwischen radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften aus ihren Heimatorten geflohen. Zwangsvertreibung gebe es jetzt fast überall im Land - in 29 der 34 Provinzen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA). Im früher als eher ruhig geltenden Norden, wo die Bundeswehr lange Schutzmacht war, würden mittlerweile 45 Prozent aller Kriegsvertriebenen registriert, heißt es in dem Bericht weiter. Rund 57 000 Afghanen habe der Krieg in diesem Jahr dort bisher heimatlos gemacht. Allerdings sei die Zahl der Binnenflüchtlinge 2017 verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2016 um 28 Prozent zurückgegangen. dpa/nd

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