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Berlin nimmt bedrohte Tschetschenen auf

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin nimmt fünf tschetschenische Homosexuelle auf. Damit solle ein aktives Zeichen gegen Homophobie und Folter gesetzt werden, teilte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Freitag mit. Er sei zuversichtlich, dass die Tschetschenen in Berlin die Unterstützung und Betreuung bekommen, die sie benötigten. Hintergrund sei eine massive Verfolgungswelle von Homosexuellen in Tschetschenien, hieß es in der Mitteilung. Die fünf Betroffenen seien wegen ihrer sexuellen Orientierung auf besonders grausame Weise verfolgt, erpresst und misshandelt worden. Sie gelten als besonders gefährdet und sollen in einem speziellen Verfahren schnell und unbürokratisch Schutz bekommen. Die Aufnahme erfolge in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt aus dringenden humanitären Gründen. Einer der Männer sei bereits in Berlin. Agenturen/nd

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