Streams zum Ausleihen

  • Lesedauer: 2 Min.

Erstmals wird in Deutschland von öffentlichen Bibliotheken ein Filmstreaming-Dienst angeboten: In Berlin startete am Donnerstag das Video-On-Demand-Portal »Filmfriend«, teilte die Zentral- und Landesbibliothek mit. Berliner Bibliotheksnutzer können nun mit ihrem Bibliotheksausweis für zehn Euro im Jahr zu Hause und unterwegs mehr als 500 Spielfilme, Dokumentationen, Serien und Kinderfilme via Internet ansehen. Das Angebot soll fortlaufend erweitert werden.

Der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) nehme damit eine Pionierrolle in der deutschen und internationalen Bibliothekslandschaft ein, hieß es. Das Portal »Filmfriend« wurde gemeinsam vom VÖBB und der filmwerte GmbH aus Potsdam-Babelsberg entwickelt und kann auch von anderen Bibliotheken Deutschlands angeboten werden, wenn sie eine Lizenz dafür beantragen.

Die öffentlichen Bibliotheken würden damit auf die sich verändernden Konsumgewohnheiten im Filmbereich reagieren, hieß es weiter. Inhaber von Berliner Bibliotheksausweisen könnten sich unter www.voebb.de/digitale-angebote über ihre Nutzernummer anmelden und das neue Onlineangebot starten. Bei der Anmeldung werde das Alter überprüft, hieß es weiter. Zudem sei ein unbegrenzter Parallelzugriff möglich, es würden also keine Wartezeiten für Nutzer auftreten, betonte der VÖBB. Unterstützt wird »Filmfriend« demnach über PC, Mac, Google Chromecast, Apple TV und Android-Mobilgeräte. Anders als bei kommerziellen Anbietern sei die Anmeldung anonymisiert, das Portal sammle keine nutzerbezogenen Daten. epd

Abonniere das »nd«
Linkssein ist kompliziert.
Wir behalten den Überblick!

Mit unserem Digital-Aktionsabo kannst Du alle Ausgaben von »nd« digital (nd.App oder nd.Epaper) für wenig Geld zu Hause oder unterwegs lesen.
Jetzt abonnieren!

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal