Israel hebt Privilegien für Ultraorthodoxe auf
Jerusalem. Der Streit um Ausnahmeregelungen für ultraorthodoxe Juden von der allgemeinen Wehrpflicht in Israel hat eine neue Wendung genommen. Wie aus Gerichtsakten hervorgeht, in die AFP am Dienstag Einsicht hatte, kippte der Oberste Gerichtshof ein Gesetz aus dem November 2015, mit dem diese Ausnahmeregelungen wieder eingeführt worden waren. Die Regierung ist dafür, den Ultraorthodoxen den Wehrdienst zu ersparen. Die Richter entschieden nun, die Ausnahmeregelung für die Orthodoxen verletze den Gleichheitsgrundsatz. Der Militärdienst für Männer dauert derzeit zwei Jahre und acht Monate, der Militärdienst für Frauen zwei Jahre. AFP/nd
Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.
Dank Ihrer Unterstützung können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln
Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.