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Asylbescheide von Konvertiten kritisiert

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Der frühere Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne) hat eine ungerechte Behandlung von Konvertiten durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beklagt. In einer ganzen Reihe von Fällen sei die Behörde von Standards abgewichen, die durch die Rechtsprechung eigentlich bereits erreicht seien, sagte Beck mit Verweis auf ablehnende Asylbescheide für Menschen, die zum Christentum übergetreten sind, am Mittwoch in Berlin. Beck zufolge argumentiert das Bundesamt häufiger, die Betroffenen könnten ihre Religion im Privaten im Herkunftsland leben. Das stelle das ganze Flüchtlingsrecht infrage, sagte Beck, der in diesem Wintersemester am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum lehrt. Man käme auch nicht auf die Idee, einem politisch Oppositionellen zu sagen, wenn er sich systemkonfrom verhalte, passiere ihm nichts. epd/nd

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