Gedenken an Pogrome vom November 1938

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Berlin hat in zahlreichen Veranstaltungen der Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938 gedacht. Damals hatten die Nazis zahlreiche Synagogen in Brand gesteckt und viele Juden ermordet. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) erklärte am Donnerstag, das Vermächtnis der Opfer sei eine dauerhafte Verpflichtung für Deutschland: »Antisemitismus und Rassismus haben in unserem Land keinen Platz.« Angesichts des erstarkenden Rechtsradikalismus und Populismus sei jeder zum Kampf gegen Fremdenhass und Intoleranz aufgerufen.

KZ-Überlebende und jugendliche Helfer aus Deutschland und Polen legten an der Auschwitz-Gedenktafel am Wittenbergplatz einen Kranz nieder. Vertreter des Internationalen Auschwitz Komitees waren zuvor von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem Gespräch im Schloss Bellevue empfangen worden. Mit der Pogromnacht habe für die jüdischen Bürger der unmittelbare Terror begonnen, der später nach Auschwitz führte, sagte Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner. dpa/nd

Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

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