Papst trifft Rohingya-Muslime
In Bangladesh mahnt Franziskus zu interreligiösem Dialog
Dhaka. Papst Franziskus hat in Bangladesh mehrere Rohingya-Flüchtlinge getroffen. Bei einem interreligiösen Treffen am Freitag in der Hauptstadt Dhaka waren 16 Angehörige der in Myanmar verfolgten muslimischen Minderheit dabei, die aus einem Flüchtlingslager angereist waren. Hunderttausende Rohingya sind seit August nach Bangladesh geflohen.
Franziskus hatte zuvor vor Vertretern des Islam, des Hinduismus, des Buddhismus und des Christentums einen »Geist der Offenheit, der Akzeptanz und Zusammenarbeit unter Gläubigen« angemahnt, den er als »schlagendes Herz« bezeichnete. Die Welt brauche dieses »kraftvolle Herz, um dem Virus der politischen Korruption und der destruktiven religiösen Ideologien entgegenzuwirken«, sagte er. Zudem warnte er vor der Versuchung, die Augen vor den Bedürfnissen der Armen, der Flüchtlinge, der verfolgten Minderheiten und der Verletzlichsten zu verschließen. dpa/nd
Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär.
Dank der Unterstützung unserer Community können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben
→ Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden
→ Desinformation mit Fakten begegnen
→ linke Perspektiven stärken und vertiefen
Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.