Wieder Warnstreiks bei Privatbahnen

Erfurt. Pendler haben in Südthüringen und im Norden Bayerns Verspätungen und Ausfälle hinnehmen müssen. Mitarbeiter der privat betriebenen Erfurter Bahn und der Süd-Thüringen-Bahn, darunter Lokführer und Zugbegleiter, legten ihre Arbeit nieder. Der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft der Deutschen Lokomotivführer (GDL), Karl de Andrade-Huber, sagte, dass etwa 80 Prozent der Diensthabenden zwischen 3.20 Uhr und 9 Uhr dem Aufruf zum Warnstreik gefolgt seien. Verbindungen bis nach Nordbayern waren betroffen. Die GDL erhöhte damit den Druck auf die Arbeitgeber, höhere Löhne zu zahlen. Der Gewerkschaft nach liegt das Tarifniveau der rund 360 Beschäftigten beider Betriebe weit unter dem von der GDL vereinbarten Bundes-Rahmentarifvertrag, der in fast allen Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland gilt. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal