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Fünf-Tage-Nonstop für das Klima

Dauerprotest in Köln beginnt am Montag / Aktivisten wollen nach den Ferien Klimastreiks fortsetzen

  • Lesedauer: 2 Min.

Köln. Die »Fridays for Future«-Bewegung will in dieser Woche fünf Tage am Stück in Köln demonstrieren. Die Teilnehmer wollen ab Montagmorgen 9 Uhr fünf Tage und um die Uhr auf dem Alten Markt in der Altstadt präsent sein und für den Klimaschutz eintreten. Das Ganze ende am Freitag - dem letzten Tag vor den Sommerferien - mit einer Abschlusskundgebung, sagte eine Sprecherin. Danach verabschiede man sich in die Sommerpause.

Die Organisatoren erwarten, dass an allen Tagen jeweils 30 bis 50 Teilnehmer anwesend sind. Es solle in verschiedenen Schichten demonstriert werden. In der letzten Woche vor den Sommerferien finde in den Schulen ohnehin meist nicht mehr viel Unterricht statt, so dass die Zeit besser für einen guten Zweck genutzt werden könne, sagte die Sprecherin.

Nach den Sommerferien will die Bewegung ihre Streiks für den Klimaschutz fortsetzen. Für den 20. September seien auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit zum Streiken aufgerufen, sagte die Mitinitiatorin der Klimastreiks in Deutschland, Luisa Neubauer, im »Interview der Woche« des Deutschlandfunks.

Seit Monaten boykottieren junge Menschen in Deutschland und etlichen anderen Ländern weltweit einmal pro Woche den Unterricht, um gegen ausbleibende Klimaschutzmaßnahmen zu protestieren. Ausgelöst wurde »Fridays for Future« durch die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die im Sommer 2018 mit ihrem Schulstreik für den Klimaschutz begann. Seitdem gibt es solche Freitags-Demonstrationen in aller Welt. Agenturen/nd

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