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  • Proteste gegen Klimakrise

Klimabündnis beklagt Polizeiübermacht

Aktionswoche von Klimaschutzgruppen in Berlin angelaufen

  • Lesedauer: 2 Min.

Berlin. Nach dem schleppenden Auftakt der Protestwoche von Umweltschutzgruppen am Montag in Berlin haben die Veranstalter der Polizei einen übertrieben großen Einsatz vorgeworfen. Einige geplante Aktionen hätten nicht geklappt, auch weil »die Innenstadt mit Hundertschaften gefüllt« gewesen sei, schrieb das Bündnis aus vielen Initiativen, darunter auch der Gruppe Extinction Rebellion, im Internet an seine Unterstützer. Der Polizeieinsatz sei »gigantisch« und »komplett übertrieben«, die Regierung wolle kurz vor der Wahl das Thema Klimaschutz klein halten.

An den Protest- und Besetzungsaktionen am Montag nahe dem Berliner Regierungsviertel hatten sich einige hundert Umweltschützer beteiligt. Am Brandenburger Tor versammelten sich am Vormittag etwa 300 Menschen zu einer Sitzblockade auf der Straße. Polizisten trugen die jungen Männer und Frauen von der Straße. Große Verkehrsbehinderungen gab es nicht.

Im Monbijoupark bauten einige Dutzend Umweltschützer Zelte und eine Bühne auf. Einzelne Menschen saßen in den Bäumen, viele andere bei einer Sitzblockade vor einem Lautsprecherwagen auf dem Boden. »Im Monbijoupark wurde in Windeseile Infrastruktur aufgebaut: Baumhäuser, Waben, Tripods, große Zelte, Toiletten ... Es ist ein tolles buntes Camp entstanden«, schrieben die Organisatoren im Internet. Aber auch dort war die Polizei schnell mit einem größeren Aufgebot da. Es gab kleinere Rangeleien und zwei Festnahmen, laut Polizei wurden sieben Beamte leicht verletzt.

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»Leider ist die Polizei immer wieder recht rabiat gegen die Menschen vorgegangen, aber trotzdem nicht weit gekommen«, schrieben die Aktivisten im Internet, als es um einen nicht geduldeten Bühnen-Lastwagen im Park ging. Eine Person sei »brutal« festgenommen worden, hieß es weiter.

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Für Dienstagmorgen waren Aktionen für mehr Tierschutz durch die Gruppe Animal Rebellion angekündigt. Am Nachmittag sollten zwei Demonstrationszüge an den Parteizentralen von CDU und SPD starten und sich nahe der Zentrale der Grünen treffen. Weitere Blockaden von Straßen, Kreuzungen und Gebäuden sind für den Rest der Woche geplant. Agenturen/nd

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