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»Dort, wo man Bücher verbrennt,...

...verbrennt man am Ende auch Menschen.« - Podcast-Sonderfolge zum 10. Mai, dem Tag des freien Buches

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: 1 Min.
BB18 - Sonderfolge zum 10. Mai, dem Tag des freien Buches

Diese Warnung von Heinrich Heine sollte sich in Nazideutschland grausam bewahrheiten: Der 10. Mai weist als Tag des freien Buches in dunkle deutsche Vergangenheit. Es ist ein Tag der Erinnerung an die Bücherverbrennungen, die schon kurz nach Hitlers Machtergreifung eine öffentlichkeitswirksame Wende in Richtung nazistische Erziehung einleiteten. Geplant von NSDAP, Hitlerjugend, Körperschaften der SA und dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB). Als Schlüsselereignis gilt die vom NSDStB am 10. Mai 1933 organisierte Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz (heute Bebelplatz). In 22 deutschen Städten wurden zehntausende Bücher von jüdischen, marxistischen, pazifistischen oder sonst wie unliebsamen Schriftsteller*innen verbrannt.

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