Polizeigewalt: Was ist verhältnismäßig?

Gewalt und Rassismus durch die Polizei werden immer wieder öffentlich kritisiert. Umfassende Studien sowie unabhängige Untersuchungsstellen fehlen. Uneinigkeit gibt es schon bei grundlegenden Begriffen

  • Lilli Mehne
  • Lesedauer: 2 Min.
Polizeigewalt

Anfang August wurden in nur einer Woche vier Menschen von der Polizei getötet, darunter ein wohnungsloser Mittzwanziger und ein aus dem Senegal geflüchteter Teenager. Seitdem ist das Thema Polizeigewalt noch präsenter und die Diskussionen, was angemessen ist und was nicht, laufen heiß. Insbesondere das Thema Rassismus kommt immer wieder auf und wird weiter befeuert von brutalen Fällen, wie denen im Wrangelkiez, den die Polizei zum »kriminalitätsbelasteten Ort« erklärt hat.

Im Gespräch mit dem Pressesprecher der Polizei Berlin, Amnesty Internationals Fachreferentin für Polizei und Menschenrechte sowie einem der Gründer der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt betrachten wir die aktuelle Diskussion von mehreren Seiten. Dabei geht es um Forderungen nach Rassismusstudien in der Polizei ebenso wie um die aktivistische Praxis, Polizist*innen bei gewaltvollen Einsätzen zu filmen.

Mehr zu dem Thema:

2. Zwischenbericht des Forschungsprojektes »Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen«

Recherche des Mediendienst Integration: Rassismus und Antisemitismus bei der Polizei

Diskriminierungserfahrungen bei rechtswidriger polizeilicher Gewalt / Eine Befragung und Interviews beleuchten die Perspektive von Menschen mit Migrationshintergrund und People of Color

Außerdem:

Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)

Amnesty International in Deutschland

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal