CSU soll Frauenquote einhalten
SPD fordert konkreten Zeitplan für Umsetzung
»Die Selbstverpflichtung hat bisher nicht gewirkt«, betonte Kohnen. Außerdem habe sich Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) widersprüchlich geäußert. Im vergangenen Jahr habe sie noch die Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände gefordert, sich zuletzt aber für die Selbstverpflichtung der Unternehmen ausgesprochen.
Zudem kritisierte Kohnen die Frauenförderung der CSU. Diese sollte nicht nur aus Afterwork-Partys und Brunchs bestehen. »Das ist eine Klatsche ins Gesicht einer jeden Frau«, sagte die SPD-Generalsekretärin. Vielmehr müsse man die Frauen an die kommunalpolitische Arbeit heranführen und ihnen zeigen, wie man Netzwerke aufbaut. Das betreffe vor allem die 20 bis 45-Jährigen. »Man muss wissen, was einen erwartet«, betonte sie. Zu diesem Zweck solle es in diesem Jahr sieben SPD-Kommunalkonferenzen für Frauen in Bayern geben.
Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.
Dank Ihrer Unterstützung können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln
Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.