Eisbären verpassen dritten Sieg

2:3-Heimniederlage gegen Ingolstadt

Die Berliner Eisbären schienen am Freitag nach dem zweiten Sieg im zweiten Viertelfinal-Play-off-Spiel um die deutsche Eishockeymeisterschaft mit 4:3 (2:1, 2:1, 0:1) beim ERC Ingolstadt ungeschlagen ins Halbfinale zu stürmen, für das in maximal fünf Spielen drei Siege nötig sind. Doch der Heimvorteil im dritten Match am Sonntag vor der mit 14 200 Zuschauern ausverkauften Arena am Ostbahnhof konnte nicht zum nötigen dritten Sieg in Serie genutzt werden. Mit der 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)-Niederlage müssen die Berliner sozusagen in die Play-off-Verlängerung am Dienstag nach Ingolstadt und gegebenenfalls in das alles entscheidende fünfte und letzte Spiel am Donnerstag zu Hause.

Richie Regehr mit dem 1:1 (12.) und Nationalspieler André Rankel mit dem 2:1 (17.) sorgten für die Tore der Berliner. Nach dem 2:2-Ausgleich durch Schaefer (31.) fiel die Entscheidung 57 Sekunden vor Schluss, als der Ingolstädter Greilinger zum umjubelten 3:2-Sieg der Bayern einschoss, die damit auf 1:2 Siege verkürzten.

Der Vorrundenbeste, die Grizzly Adams Wolfsburg, stehen als erstes Team im Halbfinale. Wolfsburg gewann auch das dritte Spiel gegen die Kölner Haie 4:2. Ken Magowan schoss alle vier Tore für die Wolfsburger. In der Serie zwischen der Düsseldorfer EG und Rekordmeister Adler Mannheim führt Düsseldorf nach dem 1:0-Heimerfolg jetzt nach Siegen mit 2:1 und erkämpfte sich damit einen Vorteil für die vierte Partie. Auch Titelverteidiger Hannover Scorpions verschaffte sich mit dem 4:3-Sieg nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen einen 2:1-Siegvorteil und kann am Dienstag zu Hause alles klar machen zum Weiterkommen. dpa/ND

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