Alba startet mit Sieg in die Playoffs

Auch Vizemeister Frankfurt geht in Führung

  • Von Lars Reinefeld, dpa
  • Lesedauer: 2 Min.

Favoritensiege zum Playoff-Auftakt: Alba Berlin und die Skyliners Frankfurt haben im Viertelfinale das erste Spiel gewonnen. Der achtmalige Meister Alba deklassierte die Baskets Oldenburg mit 95:68 und zeigte, dass mit ihm in der diesjährigen K.o.-Runde zu rechnen sein wird. »Das war ein perfekter Start in die Playoffs«, sagte Derrick Allen, mit 21 Punkten bester Werfer bei Alba. Mit einem Sieg eröffnete auch Frankfurt das Viertelfinale. Der Vizemeister gewann gegen die BG Göttingen am Samstagabend 77:58 und ging in der »best-of-five«-Serie ebenfalls mit 1:0 in Führung.

Alba-Coach Muli Katzurin feierte mit dem Kantersieg ein perfektes Playoff-Debüt in Deutschland. Er warnte seine Spieler aber davor, den deutlichen Triumph überzubewerten. »Es war nur das erste Spiel und für die Punkteausbeute können wir uns nichts kaufen. Es steht nur 1:0«, sagte Katzurin.

Nach der holprigen Hauptrunde scheint Alba rechtzeitig zu Beginn der heißen Saisonphase in Topform zu sein. Vor allem vor der Pause führte das Team den Meister von 2009 phasenweise vor und ging mit 21 Punkten Vorsprung in die Halbzeit. »Wir haben das Spiel vor dem Seitenwechsel verloren«, gestand Oldenburgs Trainer Predrag Krunic. Bei den Niedersachsen erreichte nur Mindaugas Lukauskis (20 Punkte) Normalform. Für Alba trafen mit Julius Jenkins (16), Bryce Taylor (11) und Immanuel McElroy (10) weitere Spieler zweistellig. »Ich habe immer gesagt, dass wir nur als Team bestehen können«, sagte Katzurin.

Wesentlich mehr Mühe hatte Frankfurt gegen Göttingen. Erst im Schlussviertel konnten sich die Hessen entscheidend absetzen. »Das Ergebnis spiegelt nicht wieder, wie eng das Spiel war«, sagte Skyliners-Coach Gordon Herbert. Bei Frankfurt überragte Jimmy McKinney mit 20 Punkten. Zudem glänzten bei den Gastgebern Quantez Robertson mit 18 Punkten und DaShaun Wood. Der zum wertvollsten Spieler der Hauptrunde gekürte Wood kam auf 13 Punkte, elf Rebounds und neun Assists und verpasste ein sogenanntes Triple Double damit nur hauchdünn.

Bei Göttingen konnte auch der starke Dwayne Anderson mit 26 Zählern die Niederlage nicht abwenden. Frankfurts Trainer Herbert warnte dennoch vor der zweiten Partie. »Es ist im Grunde wie ein Tennisspiel. Heute haben wir nur den ersten Satz gewonnen.«

Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg griff am Sonntag (nach Red.-schluss) mit dem Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven ins Geschehen ein, ebenso die Artland Dragons Quakenbrück gegen die Phantoms Braunschweig.

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